Kunstausstellung im Herbst 2026
CHRISTIINE IMSTEPF
Christine Imstepf
Von Kindheit an spürte Christine einen tiefen Wunsch nach Kreativität. Inspiriert von den Wunderlichkeiten der Natur und den Geheimnissen des Universums, schien ihre Seele durch Farben und Formen auszudrücken. Doch ihre familiäre Umgebung unterstützte diese künstlerische Sensibilität nicht immer und war nicht immer bereit, sie zu fördern. Trotzdem blieb die Keimzelle ihrer Kreativität verborgen und wartete auf den geeigneten Moment, um zu keimen.
Seine Mutter Anna stammte aus Niedergesteln, und Christine trägt in sich die Spuren dieses Ortes, geprägt von Erinnerungen und Vibrationen.
Im Alter von 51 Jahren änderte sich alles, als sie den Weg nach Santiago de Compostela begann. Schritt für Schritt entdeckte Christine mehr als nur einen spirituellen Weg. Dieser Pilgerweg wurde zu einer wahren Erneuerung. Dort, inmitten der Natur und ihrer grenzenlosen Weite, öffnete sich ihr eine weitreichenderes Wesen. Eine innere Kraft, die sie schon immer gesucht hatte, begann zu erwachen: ihre Spiritualität.
Als sie zurückkehrte, nahm sie fast instinktiv wieder ihre Pinseln an, als man einer alten Freundin die Hand reicht. Zuerst war sie von den feinen Transparenzen der Aquarellmalerei fasziniert.
Allmählich ließ sie sich von den traditionellen Techniken befreien und erkundete freiere, spontanere Ausdrucksformen, in denen sie sich vollkommen wiederfinden konnte.
Christine beginnt nie mit einem bestimmten Ziel. Es ist die Energie des Augenblicks, die ihre Handlungen leitet. Jedes Werk entsteht als Offenbarung, und erst nach seiner Vollendung offenbart es seine Botschaft in ihrer ganzen Fülle. Diese Gemälde sind nicht einfach nur ästhetische Objekte, sondern Zeugnisse einer tiefen Verbindung – Fragmente der Ewigkeit, in denen die Magie des Unsichtbaren Gestalt annimmt.
Für Christine ist die Malerei weit mehr als eine Kunst. Es ist ein heiliger Akt, eine Suche nach Harmonie, ein intimes Dialog mit dem Unbekannten. Durch ihre Werke lädt sie jeden ein, eine Pause einzulegen, zu fühlen und zu spüren, was die Augen nicht sehen können: die lebendige Seele des Lebens selbst.
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